Choreographie: Beethovens „9. Symphonie“ ist ein gewaltiges Werk!

Beim ersten Hören des ersten Satzes fühlte ich mich fast hilflos angesichts der Massen an Tönen, der zerklüfteten, imposanten musikalischen Landschaft, die sich vor meinem geistigen Auge auftat.

Wie, um Gottes Willen, sollten wir dieses Werk für Schülerinnen und Schüler, die zum Teil noch nie getanzt haben, heben? – Heute sage ich: Mir ist bang, aber gleichzeitig freue ich mich sehr auf unsere erste gemeinsame Probe am kommenden Montag. Denn das, was ich in den seit Oktober laufenden Proben der Choreographinnen vor Ort gesehen habe, war wundervoll. Erstmals werden wir mit 120 Schülerinnen und Schüler zusammenkommen und die einzelnen bislang choreographierten Teile aneinanderzusetzen. Was werden wohl die Schülerinnen und Schüler fühlen in den ersten Momenten der großen Probe, wenn sie auch den anderen zeigen, was sie erarbeitet haben? Werden sie den faszinierenden Moment begreifen, dass es tatsächlich auf jeden von ihnen einzeln ankommt, dass die Aufführungen im April gelingen?





Erstellt am: 03.02.2017 | von: Alexandra Karabelas | Kategorie(n): Allgemein