Unsere choreographische Arbeit an der Pestalozzi-Schule

Mit den Schülern und Schülerinnen der Pestalozzi-Schule haben wir bis jetzt einen Teil des zweiten Satzes der neunten Symphonie Beethovens erarbeitet. Das Meiste der ca. vierminütigen Choreographie ist von uns Studentinnen ausgedacht. Zu Beginn wurden die Schüler und Schülerinnen in zwei Gruppen eingeteilt, die abwechselnd auf dasselbe musikalische Motiv tanzen. Die beiden Gruppen entfernen sich dabei zunächst voneinander, finden aber letztendlich immer wieder zueinander hin. Innerhalb der ersten zwei Minuten hat jede der beiden Gruppen eine 30-sekündige Phrase, die sie selbst gestalten durften.
Wenn wir etwas gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeiten wollen, hören wir uns zunächst zusammen die Musik an, zu der eine Choreographie entstehen soll. Dann haben die einzelnen Gruppen Zeit, sich etwas zu überlegen.
Gerade bei der Erarbeitung der eigenen Choreographien haben die meisten unserer Jugendlichen viel Spaß. Auch wenn sie zu Beginn unsicher sind oder sich nicht trauen, werden sie mit etwas Unterstützung unsererseits bald kreativ und alle können eigene Ideen einbringen, wenn sie es möchten. Es freut uns immer wieder die kunstvollen und einfallsreichen Ergebnisse zu sehen.
Mittlerweile steht unsere Choreographie für unseren Beitrag zum zweiten Satz komplett und die Jugendlichen können diese auch schon ohne unsere Anweisungen tanzen. Jetzt geht es vor allem um den Feinschliff, in den kommenden Wochen werden zusätzlich noch einzelne Soli für den dritten und vierten Satz der Symphonie erarbeitet. Alles in allem sind wir sehr stolz auf das, was wir bis jetzt schon gemeinsam mit unserer Gruppe geschaffen haben. Wir freuen uns schon auf die Aufführung!





Erstellt am: 25.02.2017 | von: Maria Holzhauser | Kategorie(n): Allgemein